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Stress
Gestresster Typ!

Schön, dass du wieder da bist! Vielen Dank, dass du deine Zeit mit mir teilst! Wie du im Titel gelesen hast, möchte ich heute ein wenig mit dir über Stress jammen. Ich habe im Rahmen meines Studiums und meinen Tätigkeiten einiges dazu gehört und auch erlebt. Natürlich habe ich für mich eine Antwort zu meiner Titelfrage gefunden. Diese lasse ich in diesem Blogpost raus.


Lass uns loslegen. Du kennst sicher Menschen die jeden Tag viele Male sagen: „Ich bin so gestresst!“ oder „Ich brauche eine Pause von dem Stress!“ oder die auf die Frage „Wie geht es dir?“, mit „Ist stressig, aber läuft!“ antworten, oder?! Meine Frage ist: Warum ist das so? Woher kommt dieser Stress? Allgemeine Antworten gibt es viele. Und dazu die Literatur in verschiedenster Form und Fülle. Das würde allerdings viel zu weit führen, sodass ich bei meinen eigenen Gedanken zum Thema Stress bleibe (die auch sehr weit führen können, aber ich versuch mich kurz zu halten).
Ich möchte das Thema rückwärts beleuchten:


Die Ausgangssituation ist klar. Wir sind gestresst. Körperlich äußert sich das in erhöhtem Blutdruck, leichter Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen (meistens Nacken oder im Bereich der Lendenwirbel), wir haben wenig Hunger und obendrauf kommt noch der Libidoverlust. Furchtbar, wenn man das so liest, oder? Die Ursachen sind unglaublich vielfältig. Stau, Streit mit dem Partner, Druck auf der Arbeit, viel Monat und gleichzeitig wenig Geld, familiärer Druck, Zeitmangel und so weiter. Sicher kennst du noch mehr Ursachen, die dich persönlich stressen! Viele dieser Faktoren sind klassische Alltagssituationen, die jeder von uns hat oder schon mal gehabt hat. Von meiner Perspektive und meinem Verständnis ausgehend sind die meisten dieser Faktoren extern. Strau, Druck, Zeit…Was meine ich mit extern? Mit extern meine ich „nicht zu beeinflussen“!

Nehmen wir den Stau bzw. Verkehr als Beispiel: Zu den Stoßzeiten ist viel Verkehr und Stau. Das ist Fakt. Kann ich das ändern? Nein, niemals, denn die Arbeitszeiten der meisten Menschen sind fest verankert. Sollte ich mich also darüber aufregen? Nein! Denn das einzige, was wir an dieser Situation ändern können, sind wir selbst! Wir könnten früher aufstehen und früher losfahren, wir könnten näher an die Arbeitsstelle ziehen, wir könnten einen anderen Weg nehmen und und und. Wir könnten so viel tun, um uns das Leben leichter zu machen, nörgeln und meckern aber lieber, weil das einfacher ist, als an uns selbst zu arbeiten. Wir entscheiden uns für das Gefühl Ärger, welches dann zum Stress wird. Das soll der Kern dieses Blogposts sein. Jeder kann nur intern an sich arbeiten, um seine Umwelt besser zu gestalten!


Das nächste Beispiel: „Ich habe keine Zeit, das stresst mich!“ Ich frage mich, wer hat denn täglich weniger als 24 Stunden und wer hat jemandem die anderen Stunden mehr zur Verfügung gestellt? Wir alle haben die gleiche Zeit. Jeden Tag. Wer bestimmt wie viele Stunden du schläfst? Wer bestimmt wie lange du fernsiehst? Wer bestimmt wie lange du in deinen Social Media Apps lustige Katzenvideos oder der Wäsche in der Maschine beim Schleudern zu guckst? DU selbst. Du für deine 24 Stunden. Ich für meine 24 Stunden und Frau Müller von neben an für ihre. Meiner Meinung nach steht und fällt alles mit dem persönlichen Zeitmanagement mit der dazugehörigen Portion Ehrlichkeit mit sich selbst. Dadurch entsteht Stress oder eben dieses Gefühl von Zeitmangel.


Mit Ehrlichkeit meine ich, dass ich mir selbst immer darüber im Klaren bin, wo meine Prioritäten liegen und mich darüber nicht selbst anlügen sollte. Das heißt, wo ich meine Zeit investiere, entscheide ich immer selbst. Wenn ich gerne schlafe, dann entscheide ich mich länger zu schlafen. Wenn ich gerne trainiere, gehe ich öfter ins Fitnessstudio. Wenn ich gerne arbeite, gehe ich öfter arbeiten. Das kann ich unendlich fortsetzten. Ich entscheide also, wo ich meine Prioritäten setzte. Dabei muss ich mir immer bewusst sein, dass jede Entscheidung ihren Preis hat! Wenn ich also gerne schlafe und dazu noch unbedingt täglich zwei Folgen Game of Thrones gucken will, kann ich niemals erwarten, dass ich das Leben führe, von dem ich träume, während ich meine Serie gucke (es sei denn, ich bin mit Schlafen und Serien ehrlich zufrieden). Klingt logisch, oder?!


Stress resultiert meiner Meinung nach daraus, dass ich mich zu Aktivitäten zwinge, die für mich keine Wichtigkeit haben oder keinen Sinn ergeben! Natürlich müssen wir manchmal durch einen Zwang oder eine Verpflichtung durch, aber auch dazu haben wir uns irgendwann mal verpflichtet bzw. entschieden. Es liegt also alles in unserer eigenen Hand! Ohne das Thema jetzt ausufern zulassen, möchte ich dich mit meinen Gedanken gerne dazu anregen, einfach mal zu hinterfragen, warum Situationen dich stressen und was du gegebenenfalls selbst ändern kannst, um weniger gestresst zu sein!

 

Wie immer hat dieser Post keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Es soll lediglich ein Impuls für dich sein!

Gemeinsam entwickeln wir dein Potential!

Vielen Dank für deine Entscheidung mir deine Zeit zu geben! Bis zum nächsten Mal.

Ich wünsche dir nur das Beste

Dein Freund Björn