Herzlich Willkommen zurück! Nacktheit

Schön, dass du wieder da bist! Vielen Dank, für dein Interesse an meinem Blog!

Heute teile ich meine Gedanken zum Thema Nacktheit im Netz mit dir. Viel Spaß beim Lesen!

Ich habe nun einige Jahre Erfahrung im Netz gesammelt. Das haben wir alle. In der nahen Vergangenheit bin ich weiter eingetaucht, um das Internet als Marketingtool zu nutzen. Social Media, YouTube, Google und Amazon sind heute Pflicht in jedem Unternehmen, weil der größte Teil der Bevölkerung den größten Teil seiner Freizeit im Internet verbringt. Ob es Videokonsum ist, ob es Stalking ist (kleiner Scherz, wir alle haben schon mal jemanden im Netz gecheckt, um Informationen zu erhalten) oder ob es ein schier unendliches Daumenscrollen bei Facebook oder Instragram ist. Fast niemand kann sich davon freisprechen im Netz aktiv zu sein. Ich natürlich auch nicht.

Während dieser vielen Stunden, welche mich näher an die Arthrose im Daumen gebracht haben als jede Lan-Party als Teenager, habe ich festgestellt, dass die Menschen meiner Generation immer freizügiger werden. Alleine der Hashtag „Fitness“ erinnert mehr an Aufnahmen aus namhaften Erotikmagazinen, als an Sport und Gesundheit! Der Grundsatz „Sex Sells“ wird hier ganz deutlich gelebt. Man erhält offenbar weniger Aufmerksamkeit, wenn man bekleidet bleibt, beziehungsweise mehr, wenn man sich halbnackt präsentiert. Wie bewertet man das? Darf man das überhaupt bewerten?

Aus marketingtechnischer Sicht finde ich den Ansatz „Sex sells“ durchaus legitim. Die Aufmerksamkeit steigt, die Reichweite nimmt zu, man polarisiert und Umsätze werden angekurbelt. Je nach Zielgruppe also definitiv sinnvoll. Denn es gibt genug Menschen, die sich gerne von ein wenig Nacktheit blenden lassen. Vielleicht gehörst du auch dazu? Ich bin ehrlich: Manchmal bleibe ich auch an diesen Bildern hängen. Dann besinne ich mich allerdings und betrachte das Ganze aus dem Sinn, welchen ich im Internet sehe und komme zu einem ganz anderen Ansatz: Meiner Meinung nach ist das Internet viel mehr dafür da Werte und Ideen zu vermitteln und zu teilen, als ein Spielplatz für Egozentriker zu sein. Ich für meinen Teil möchte niemandem folgen, der regelmäßig wechselnde Produkte in Kameras hält, einen scheinbar fabulösen Lifestyle verfolgt und die größten Partys schmeißt, ohne mir zu erzählen, wie ich das auch erreichen kann. Mindestens könnte diese Person mich zu so einer Party einladen! Scherz! Mein Punkt darin: Ich möchte einen Wert für mich erkennen, der es für mich rechtfertigt, meine Zeit und Aufmerksamkeit einer Person zu schenken und über Nacktheit und Produktverkauf hinaus geht.

Verbieten kann man das natürlich niemandem! Das wäre auch nicht fair. Man kann nur für sich persönlich entscheiden, wie man gesehen werden möchte. Man baut sich dementsprechend ein Image auf, mit dem man leben muss.

Meine Idee ist also weniger Nackte und mehr Menschen, die Werte vertreten, die Menschen helfen, das Beste aus sich selbst zu machen. Das sollte meiner Meinung nach der Anspruch in sozialen Netzwerken sein. Ich weiß, die Realität ist anders, aber ich hege noch den Funken Hoffnung, dass es Menschen gibt, die für mehr als nur Produkte stehen.

Vielen Dank für deine Zeit! Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig zum Nachdenken bringen.

Ich wünsche dir nur das Beste!

Dein Freund

Björn